Kroatien

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Beschreibung des Pilotprojekts und erwartete Ergebnisse

Das Szenario des kroatischen Pilotprojektes basiert auf einer regionalen Rettungsleitstelle, die den Großraum Zagreb abdeckt. Es baut auf dem vorhandenen E112-System und dem bereits bestehenden Mobilfunknetz auf. Die nötigen Softwaremodifikationen im Mobilfunknetz und bei der Leitstelle werden durchgeführt, um den Inband-Modem-Dienst von eCall zu unterstützen. Eine Kommunikationsverbindung für Sprache und Daten wird zwischen der Leitstelle und den zugehörigen Diensten (Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Straßenwacht, Autobahnbetreiber, Verkehrsinformationssystem) aufgebaut werden. Die bereits installierte ICT-Ausrüstung wird benutzt werden. Zur Validierung des Dienstes werden Fahrzeuge mit mindestens zwei unterschiedlichen Varianten von Geräten ausgestattet. Die Fahrzeugausrüstung wird voraussichtlich GPS und GLONASS unterstützen. Das kroatische Pilotprojekt wird etwa 200 Pkw benutzen. Einige davon werden im Ausland registrierte Geräte nutzen, um die Interoperabilität und länderübergreifende Funktion zu testen und zu validieren.

Erwartete Ergebnisse:

- Bewertung der notwendigen Änderungen und Verbesserungen am Mobilfunknetz und in den Rettungsleitstellen
- Prozeduren für die Einführung und Validierung für die Änderungen an Netzwerk und Leitstellen
- Rechtlicher, wirtschaftlicher und technologischer Rahmen für die Einführung von eCall
- Definition von Test- und Zertifizierungsprozeduren für Ausrüstung und SOPs
- Identifizierung von Musterlösungen für das Design, die Einführung und den Betrieb der Ausrüstung sowie Entwicklung der SOPs.
- Öffentliche Aufmerksamkeit für eCall und seine Bedeutung für die Verkehrssicherheit
- Entwicklung innovativer Lösungen für Verbesserungen der Leistung von eCall

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Pilotprojekt-Team Kroatien

Leitung in Kroatien: National Protection and Rescue Directorate (Behörde)
Kontakt: Pavao Britvic, pavao.britvic@duzs.hr

Telekommunikationsanbieter: Ericsson Nikola Tesla

Automobilclub: Croatian Automobile Club

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